Das nachfolgende Beispiel für ein existential-analytisches Coaching-Gespräch entstammt einem Trainer-Kurs von Klaus Grochowiak. Im Zuge der Eröffnungsrunde, in der jeder mitteilte, wie es ihm seit dem letzten Mal ergangen ist, teilte ein Teilnehmer (J.) ein irritierendes Verstimmt-Sein mit. Das nahm der Trainer zum Anlaß, um das Phänomen des Gestimmt-Seins und Verstimmt-Seins im Sinne der existentialen Analytik als Formen des In-der-Welt-Seins zu analysieren und zu beschreiben. Am Nachmittag desselben Tages führte
Das Konzept der Logischen Ebenen wurde von Robert Dilts 1990 (Changing Beliefs with NLP) ins NLP eingeführt. Seitdem hat dieses Konzept eine gewisse Popularität unter NLP’lern erworben. Es scheint uns daher wichtig, dieses Konzept etwas näher unter die Lupe zu nehmen. Bevor wir dies allerdings tun, hier noch eine kurzer Hinweis die theoretische Kritik stellt nicht grundsätzlich die Nützlichkeit dieser Einteilung bei der therapeutischen Arbeit in Frage. Beginnen wir mit
Wenn das vordringliche Ziel jeder Therapie darin besteht, den Klienten in einen Status maximaler Wahlmöglichkeiten zu führen, dann besteht ein Haupthindernis auf diesem Weg sicherlich in der problematischen Überlagerung von Nominalisierung und Identifikation, im Chiasmus von Opfer und Täter. D.h. mit der Verbindung einer pronominalen Prädikation (Ich bin, du bist, er ist ... ein Trinker, ein Lügner, ein Betrüger) reduziert der Klient sich und/oder andere substantiell auf eine bestimmte Rolle
Die Entwicklung des NLP begann mit der Modellierung therapeutischer Spitzenleistungen (M.H. Erickson, V. Satir, F. Perls) unter Zuhilfenahme theoretischer Konzepte von Korzybski, G. Bateson, Chomsky, Vaihinger. Daraus ergaben sich so wirkungsvolle Techniken wie Ankern, Reframing, Meta-Modell der Sprache, Strategien, Milton-Modell, Re-Imprint, Submodalities oder Timeline. Ursprünglich hatten Bandler und Grinder auch vor, Frank Farrelly zu modellieren. Leider wurde aus diesem Projekt nichts. Wir stellen hier ein Modellierungsprojekt vor, das die Arbeitsweise
Müssen wir glauben? Ich hatte einen Klienten, der kam zu mir und sagte: ”Meine Frau liebt mich nicht mehr”. Ich sagte: ”Das ist ja interessant. Woran merken Die denn das?” ”Das merke ich daran, sie sagt nichts Nettes mehr zu mir.” ”Das ist in der Tat bedauerlich”. Aber irgendwie hatte ich das Gefühl, da stimmt etwas nicht. Und ich habe ihn gebeten, mich einzuladen zu sich nach Hause. Das hat
Ich schlage vor, dass eine gesunde ÖKOLOGIE der menschlichen Zivilisation etwa wie folgt definiert werden müsste: Ein einziges System der Umwelt, verbunden mit hoher menschlicher Zivilisation in dem die Flexibilität der Zivilisation auf die der Umwelt abgestimmt sein soll, um ein fortlaufendes komplexes System zu bilden, das für langsame Veränderungen selbst grundlegender (hart-programmierter) Charakteristika offen ist.” Gregory Baston, Ökologie des Geistes Der Ökologie-Check ist die Maßnahme mit der verhindert werden soll, daß
Seit alters her wird die Einheit des Bewußtseins in die Formen des Denkens und Wollens zergliedert. Das Denken, soweit es die Welt denkt, ist immer Erinnerung, in dem Sinne, daß das Denken nur Denken kann, was geworden ist. Auf der anderen Seite "äußert” sich der freie schaffende Wille in seinen Möglichkeiten und läßt sie zur Wirklichkeit werden. “Das in Entscheidungen lebende Ich der praktischen Vernunft erlebt sich in der Zeit.
Eine der Grundtätigkeiten im NLP ist das Elizitieren und das Installieren. Dabei versteht man unter elizitieren das Herausholen von Informationen, die im Klienten schon vorhanden sind; und installieren ist die Tätigkeit, bei der neue Verhaltens- und Erlebnisprogramme in den Klienten hinein programmiert werden. Das Elizitieren ist somit im wesentlichen ein Befragen. Der Klient wird befragt, was er erlebt, denkt, welche inneren Bilder er sieht, welche Submodalitäten diese haben usw. Diese